Würzburger Partnerkaffee - Kaffeegenuss aus Fairem Handel

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News-Archiv des WüPaKa:


14. Mai 2020

Würzburger Partnerkaffee e.V. hilft 20.000 Menschen in Tansania

In der Coronakrise unterstützt der Würzburger Partnerkaffee e.V. das Litembo Krankenhaus in Tansania mit 40.000 Euro. Von der Spende werden Schutzkleidung, klinische Masken und Desinfektionsmittel gekauft. Zudem wird ein Ärzteteam entlegene Gegenden besuchen, Aufklärungsarbeit in Sachen COVID-19 leisten und Betroffene behandeln. Der Würzburger Partnerkaffee e.V. verkauft Fairtrade Kaffee und schüttet jährlich rund 5 % der Einnahmen an Projekte in Tansania aus.

Seinen Rohkaffee aus Tansania bezieht der Würzburger Partnerkaffee e.V. von der Kaffeekooperative „Mahenge AMCOS“. Anlass für die Spende in Höhe von 40.000 Euro ist die Sorge um die Menschen in der Region der Kleinbauernkooperative. „Aufklärung über die grundlegenden hygienischen Standards wird Leben retten.“ so Maria Leitner, die 1. Vorsitzende des Vereins. In Tansania sind bereits hunderte Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. Durch ein schwaches Gesundheitssystem werden die Auswirkungen als besonders dramatisch eingeschätzt.

Das Wohlergehen der Kaffeebauernfamilien ist Herzenssache für den Würzburger Partnerkaffee. Im Krankenhaus von Litembo werden die Kooperativen-Mitglieder nämlich für einen erschwinglichen Jahresbeitrag behandelt. Auch ein Verdienst der Würzburger, die dafür schon vor Jahren einen „Krankenversicherungsfonds“ initiierten.

20.000 Menschen leben im Einzugsgebiet des Litembo Hospitals. „Schlaflose Nächte“ bereitete Klinikleiter Pater Raphael Ndunguru, dass er Medizin und Schutzmaterialien für die Corona-Pandemie bisher aus Mangel an Geldmitteln nicht kaufen konnte. In großer Dankbarkeit für die Spende hoffen er und sein Team, nun für die Krise gut gerüstet zu sein.

Stellvertretend für Pater Raphael Ndunguru nahmen am 14. Mai 2020 zwei Vertreter des Litembo Hospital Aufsichtsrat die Spende entgegen, Dr. Bernhard Köhler und Burkhard Pechtl.


29. April 2020

Coronavirus-Handout für unsere Partner Mahenge AMCOS

Gemeinsam mit unserer Partnerkooperative haben wir ein Handout ausgearbeitet. Darauf haben wir die wichtigsten Infos der WHO bezüglich des Coronavirus zusammengestellt, da mangelnde Information zu Abstandsregeln und Hygienevorschriften bei der Bevölkerung in Tansania für große Verunsicherung sorgt.

Einer unserer Partner vor Ort übersetzte den englischen Text ins Kisuaheli und unsere Grafikerin baute diesen ins Handout ein, das nun an alle Kleinbauernfamilien verteilt werden soll.


03. April 2020

Coronavirus – Die Lage in Tansania

Auch in Tansania bestimmt der Corona-Virus den Alltag: Schulen und Universitäten sind bis auf weiteres geschlossen und öffentliche Zusammenkünfte sind untersagt – außer der Besuch von Kirchen und Moscheen.
Während die Nachbarstaaten mit weitaus härteren Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus vorgehen, spielt Tansanias Präsident die Bedrohung durch die Krankheit Covid-19 herunter. Bisher sind offiziell 19 Menschen in Tansania positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, ein Mensch starb an der Krankheit (Stand 1.4.2020).

Länder mit einem schwachen sozialen, ökologischen und medizinischen System wie Tansania sind von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Infizierte Menschen können nicht ausreichend behandelt werden und Jobverluste und Einkommenseinbußen werden nicht durch ein staatliches System ausgeglichen. Hinzu kommt, dass präventive Verhaltensmaßnahmen in den Lebens- und Wohnverhältnissen schwer umsetzbar sind. Umso wichtiger ist daher nun ein solidarischer und partnerschaftlicher Umgang mit Ländern im Globalen Süden.

In der Region Mbinga, in der der Würzburger Parterkaffee wächst, ist bisher noch kein Corona-Fall bekannt. Wir stehen dennoch eng mit unserer Partner-Kooperative Mahenge Amcos in Kontakt, um gemeinsam Wege zu finden, wie wir die Bäuerinnen und Bauern in dieser Situation unterstützen können. Dabei denken wir sowohl an präventive Maßnahmen als auch an die Unterstützung des lokalen Gesundheitssystems.

Update 21.04.2020:

  • 254 positiv getestete Fälle, 10 Menschen starben an Corona, 11 Menschen sind wieder genesen
  • Die Zahl der Neuinfektionen steigt täglich an
  • 2 positiv getestete Fälle in der Region Ruvuma (dort liegt Mbinga)
  • Magufuli ist weiterhin einer der wenigen Staatsführer, die die Bedrohung des Virus herunterspielen. Schulen und Universitäten bleiben geschlossen, Märkte und Geschäfte sind aber weiterhin geöffnet. Er rief die Bevölkerung dazu auf, sich an Gott zu wenden, der Tansania vor dem Virus beschützen wird. Außerdem sollen die Menschen die Wirtschaft am Laufen halten.


Update 22.04.2020

  • In der Region Ruvuma ist das erste Todesopfer infolge einer Coronainfektion zu beklagen

25. März 2020

Neues von unserer Partner-Kooperative

Tolle Neuigkeiten!
Trotz schwerer Regenfälle in letzter Zeit ist der Bau der Mahenge Secondary School, der weiterführenden Schule unserer Partner-Kooperative, schon weit fortgeschritten.
Auf dem Foto, dass unsere Partner*innen uns jetzt geschickt haben, sieht man, dass die meisten der Gebäude bereits ein Dach haben. 2021 sollen die ersten Schüler*innen aufgenommen werden.

Das Besondere daran: Der Schulbau wird aus Geldern der Fairtrade-Prämie finanziert.

Diese Prämie in Höhe von 0,40 € pro Kilo Rohkaffee zahlen wir zusätzlich zum fairen Einkaufspreis an die Kooperative. Sie darf nur für Projekte verwendet werden, die der Gemeinschaft der Kaffeebauernfamilien zugute kommen.
Die Kooperative entscheidet demokratisch, wofür sie das Geld einsetzt. Durch den Bau einer eigenen Schule wollen die Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern ihren Kindern den Zugang zu höherer Bildung ermöglichen.


29. Januar 2020

Umsatzrekord

Wir feiern unser umsatzstärkstes Jahr in der Vereinsgeschichte!

2019 haben wir 72,5 Tonnen fair gehandelten Kaffee verkauft. Das bedeutet ein Plus von über 4 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Ein super Ergebnis für den Fairen Handel!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Kundinnen und Kunden, die damit unsere Partnerkooperative sowie Sozialprojekte in Tansania unterstützen!



24. Januar 2020

Kaffeeladen im neuen Look

Wir haben unseren kleinen Laden in der Geschäftsstelle für Sie umdekoriert!

Bitte beachten Sie auch unsere neuen Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 10 – 15 Uhr


09. Dezember 2019

Neue Verpackung

Liebe Kundinnen und Kunden,

heute möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir uns leider von einer vertrauten Verpackung trennen müssen.

Es geht um die altbewährte Zierfolie.

Unser bisheriger Folien-Hersteller hat uns kurzfristig mitgeteilt, dass seine Werke geschlossen werden. Wir haben sofort versucht, einen anderen Hersteller zu finden. Leider gibt es niemanden, der nach unseren Vorgaben und in der für uns passenden Menge unsere bunte Folie produzieren kann.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, die 500 g Kaffee gemahlen-Tüte auf Schwarzfolie mit Etikett umzustellen. Wir denken, dass der Wiedererkennungswert durch das große Etikett mit unserem bekannten Logo vorhanden ist. Natürlich bleibt der Inhalt der Gleiche.

Liebe Kundinnen und Kunden, wir bitten sehr herzlich um ihr Verständnis. Auch für uns ist dies ein großer Schritt, haben wir doch unseren Kaffee über viele Jahre in dieser Verpackung verkauft. 

In der Übergangsphase können zeitweise beide Verpackungen im Handel erhältlich sein. Zudem wird in Folge auch der gemahlen Kaffee in „Weißfolie“ demnächst auf schwarze Folie umgestellt.

Wir wünschen Ihnen weiterhin frohen Kaffeegenuss in der Weihnachtszeit und eine gesegnete Adventszeit.


03. Dezember 2019

Neuer Geschäftsführer

Seit dem 01.11.2019 bin ich nun als Geschäftsführer beim Würzburger Partnerkaffee e.V. angestellt. Zeit also, mich kurz vorzustellen.

Mein Name ist Jochen Hackstein. Ich bin Jahrgang 1967 und seit 1990 mit meiner Frau Stephanie verheiratet. Zusammen haben wir vier erwachsene Kinder.

Aufgewachsen bin ich in Glattbach bei Aschaffenburg, sozusagen auf der anderen Seite des Spessarts oder etwas mainabwärts.

In jungen Jahren habe ich eine Ausbildung als Elektroniker gemacht, später dann die Ausbildung zum evangelischen Diakon in Rummelsberg bei Nürnberg und noch etwas später einen Master in Nonprofit Management in Münster.

Die letzten 19 Jahre habe ich zusammen mit meiner Familie in Berlin gewohnt. 12 Jahre davon war ich als geschäftsführender Vorstand von ora Kinderhilfe international e.V. tätig, ein Kinderhilfswerk mit Projekten in Osteuropa und in Afrika.

Mitte des Jahres 2019 hat es meine Frau und mich wieder nach Unterfranken gezogen. Sicherlich auch, weil hier unsere Kinder studieren und auch weil viele Verwandte und Bekannte im Umkreis wohnen.

Ich freue mich sehr auf die Aufgaben beim Würzburger Partnerkaffee. Zum einen, weil wir durch den fairen Handel tatsächlich Kleinbauern in Tansania helfen können. Zum anderen, weil ich dadurch viele engagierte Menschen in Würzburg und darüber hinaus kennenlernen kann. Eben Menschen wie Sie.

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen. Gerne höre ich von Ihnen. Schreiben Sie doch einfach eine Mail an j.hackstein (at) wuepaka(dot)de oder rufen Sie bei uns im Büro an unter 0931 – 417 33 4 35.

Herzliche Grüße

Jochen Hackstein


03. Dezember 2019

Klaus Veeh verabschiedet sich

Liebe KaffeefreundInnen,

wie Sie vielleicht schon irgendwo gehört haben, hat auch mich das Rentenalter erreicht… Mit einem lachenden und weinenden Auge darf ich ab 01.01.2020 in Altersteilzeit gehen.

Einerseits freu ich mich, da nun endlich mehr Zeit für Familie und Hobbys bleiben, gleichzeitig habe ich meine Arbeit als Geschäftsführer des Würzburger Partnerkaffee e.V. schon auch wirklich gern gemacht.

Und das verdanke ich zum großen Teil Ihnen, die Sie mir immer Mut bei meiner Arbeit gemacht haben: Mit der Verbreitung des Fairhandels-Gedankens und mit dem Kauf unseres hochwertigen Produkts.

Es hat mich meine ganze Arbeitszeit über sehr gefreut, die Entwicklung des Vereins von den ersten Tagen seiner Gründung bis zum heutigen Tag in den letzten 21 Jahren begleiten zu können. In dieser Zeit hat die „Fairhandels- und Eine-Welt“- Thematik (gleichermaßen wie die ansteigende Menge des Verkaufs unseres Kaffees) stetig neue FreundInnen gefunden.

Auch wenn wir heute noch weit entfernt sind von weltweit gerechten Handelsstrukturen und gegenseitiger menschlicher Hochachtung über kontinentale und nationale Grenzen hinweg, ist eine meiner persönlichen Genugtuungen, dass sich der beständige Einsatz für die gute Sache lohnt und manchmal sogar in Verkaufszahlen ablesen lässt.

Die Partnerschaft mit den Genossenschaftsbauern von Mahenge Amcos in Tansania hatte dabei einen nicht unwesentlichen Anteil, durfte ich doch dabei lernen, dass es trotz kultureller und ökonomischer Verschiedenheiten zuerst darauf ankommt, die Menschen mit all ihren Bedürfnissen und Nöten wahrzunehmen, bevor Geschäfte gemacht werden können.

So schaue ich mit relativer Zufriedenheit und großer Dankbarkeit auf das,was ich zusammen mit Ihnen in den vergangenen Jahren erreichen konnte, denn ohne Sie, die Sie diese Gedanken am konkreten Kaffeeprodukt festgemacht und weiter getragen haben, wäre auch mir dieser positive Eindruck nicht möglich.

Ich danke Ihnen für all die positiven Begegnungen in Seminaren und Vorträgen, auf Messen und Kirchentagen, in den Verbänden und Vereinen, Pfarreien und Gemeinden oder um die Ladentheke herum, für all Ihre Offenheit und das schöne Miteinander!

Meinen Nachfolger als Geschäftsführer empfehle ich Ihnen als ebenfalls hochengagierten Mitstreiter für die gute Sache und verbleibe als

Ihr

Klaus Veeh



 

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