Würzburger Partnerkaffee - Kaffeegenuss aus Fairem Handel

Der Weg der Kaffeebohne

Bis unser fair gehandelter Kaffee geröstet und verpackt werden kann, legt er bereits einen langen Weg zurück. Viele einzelne Arbeitsschritte durchläuft jede Kaffeebohne bei den Kleinbäuerinnen und -bauern unserer Partnerkooperative. Fast alles ist Handarbeit. So stellen unsere Partner ausgezeichnete Qualität sicher.

Die Produzent*innen pflegen ihre Sträucher auch außerhalb der Erntezeit. So wird z.B. zurückgeschnitten oder der Boden gelockert.

Unsere Partner bauen Kaffeesträucher gerne in Mischkultur mit Bananenstauden an, die den empfindlichen Arabica-Pflanzen Schatten spenden.

Der Kaffeestrauch blüht weiß. Aus der Blüte entstehen zunächst grüne Kaffeekirschen.

Wenn sie reifen, werden die Kirschen rot. Eine Kaffeekirsche enthält normalerweise zwei Bohnen.

Jede Kaffeekirsche wird per Hand gepflückt. Die Arbeit (meist am Hang) ist mühsam. Da nicht alle Früchte gleichzeitig reif werden, muss mehrfach das ganze Feld durchgearbeitet werden.

Die Produzent*innen liefern ihre Ernte bei der CPU (Coffee Processing Unit) der Kooperative Mahenge Amcos ab. Dort wird alles gewogen und genau erfasst.

In der Quetschmaschine werden die Bohnen vom Fruchtfleisch getrennt. Diese Methode nennt man "nasse Aufbereitung". Das Wasser wird bei Mahenge Amcos aufgefangen, gereinigt und wiederverwendet.

Die Bohnen werden in die Schwemmbecken der CPU gespült. Sie sind noch von einer Schleimschicht umschlossen, die durch Fermentierung und anschließendes Waschen gelöst wird.

Bei der Fermentierung laufen mit Hilfe von Bakterien chemische Prozesse ab. Sie bestimmen maßgeblich die späteren Geschmackseigenschaften und die Qualität des Kaffees.

Nun werden die gewaschenen Bohnen auf Trockennetze gehievt, eine schweißtreibende Arbeit.

Mehrmals werden die Bohnen gewendet. Die natürliche Trocknung durch Sonne und Wind erzeugt die beste Qualität und dauert etwa eine Woche.

In mühevoller Handarbeit werden schlechte Bohnen (Verfärbungen bis hin zu schwarzen Bohnen oder auch Schäden durch Insekten) und Fremdkörper aussortiert. Die Handverlesung ist sehr arbeitsintensiv.

"White Arabica" - Kaffeebohnen aus nasser Aufbereitung. Diese gilt als besonders mild.

Der Rohkaffee wird von der Kooperative nach Mbinga in die Kaffeefabrik transportiert. Eine Schälmaschine entfernt die getrocknete Pergamenthaut und möglichst viel vom Silberhäutchen.

Der geschälte, grüne Rohkaffee wird in mehreren Schritten maschinell nach Qualitäten sortiert (Gewicht und Größe).

Um die Charge nochmals zu verbessern, werden die Bohnen ein weiteres Mal von Hand nachsortiert.

In Säcke verpackt wird der Rohkaffee von Mbinga in den Hafen von Dar es Salaam gebracht und im Container nach Hamburg verschifft. Von dort gelangt er zu unserer Rösterei.

 

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